Tagebuch Schönried/ Mittwoch 04.03.2009
Mittwoch:
Was könnte uns die Nase eines Hundes alles verraten, wenn wir die einzelnen Abläufe, Gesten und Verhaltensmuster eines solchen Tieres nur verstehen würden. Das Deuten ist die eine Sache. Aber das richtige Verstehen....? Die Diskussion gestern Abend mit meinem Freund aus Griechenland zog sich bis in die Morgenstunden hin. Es war sehr erbaulich und interessant zugleich. Timmy schaute nur ab und an mach dem Rechten, indem er gelangweilt seinen Kopf hob, um zu sehen ob ich noch gerade auf dem Stuhl sitze und nicht schon auf seiner Kopfhöhe liege. Der Grieche konnte mir bevor er den letzten „Geist“ von sich gab noch verraten, das ein Teil seiner Verwandschaft ganz hier in der Nähe zu „erwerben“ sei. Ups....
Um noch einmal auf den Gruchssinn des Hundes zurück zu kommen. Irgendwie hat er es im Augenblick mit meinen Füssen. Und ich schwöre bei allen „Rotweinen“ die mir heilig sind....., sie mögen nicht die schönsten und kleinsten ihrer Art sein. Aber so unwiederstehlich wie das „Dosenfutter“ von Timmy, riechen sie mit Sicherheit nicht. Ausserdem habe ich mir zur Angewohnheit gemacht, jene Gehplattformen einer entsprechenden, regelmässigen Wartung zu unterziehen. Keine Ahnung ob sich das bis zum Hund mittlerweile durch gerochen hat. Auf alle Fälle unterzog er besagte Fussgrösse 46 heute früh wieder einmal einer gründlichen Zungen - und Zwickprozedur. Und das brachte mich gegen „5“ Uhr wieder unter die Lebenden. Keine Ahnung was sich die „Ratte“ dabei dachte. Aber 5 Uhr ist selbst nach griechischem Verständnis die unchristlichste Zeit des Tages, um schon auf zu stehen. Aber munter ist halt munter. Und so spüllte ich jenen „süsslichen“ Beigeschmack, welcher sich hartnäckig auf meinem Gaumen eingenistet hatte, mit einem Eimer Kaffee erst einmal runter. Wobei selbst der Nespresso noch nach Kourtaki schmeckte. 5 Uhr.....die Augen noch etwas leicht auf Halbmast, bei dem Gedanken an Frühstück stellte sich auch so ein Gefühl der Schwerrelosigkeit in der Magengegend ein. Eine Option, als wenn alles leicht wie eine Feder sich nach oben bewegt und aus meinem Körper hinaus fallen möchte. Duschen war in diesem Fall das einzig was mich wirklich am Ende zurück hielt, mich diesem „Elend“ sinnlos zu übergeben. Und es half. Der zweite Kaffee duftete nicht nur wie selbiger, sondern er schmeckte göttlich nach Grapefruit Saft. Irgendwie habe ich heute den Geschmack am anderem Ende meiner 1,90 Meter gelassen. Bis ich einigermasen wieder einordnen konnte das es Mittwoch ist, die weissen Flecken an der Wand keine Mäuse, sondern den Wandputz darstellt, war es soweit mit Timmy seine Morgenrunde zu drehen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die frische Luft lies mich nicht nur erst einmal kräftig Schlucken, sondern auch ganz langsam die Treppe nach unten tänzelnd bewältigen. Und dabei drehte sich nicht nur der Handlauf entgegen meiner „Griffrichtung“, sondern der Hund vor Ungeduld ständig um die eigene Achse. Die restliche anderthalb qualvollen Stunden über Glatteis und Hundedamen ausweichend werde ich mir hier ersparen.
Gegen 14 Uhr und mit Sicherheit des 4. Kammeradenbetrügers von Kaffeetasse, fühlte ich mich soweit wieder in der moralischen und geistigen Pflicht mit leichter „Schreibkost“ anzufangen. Und so lies ich einfach das Mittagessen für mich aus und rang mir das „Verbrechen“ ab, dem Griechen seine Verwandschaft da zu belassen wo sie hin gehört. Jedenfalls für die nächsten „Stunden“ nicht in mein Glas. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten in den Tag, denke ich das ich es noch gerade so hin bekommen habe. Timmy ist satt und zufrieden nach der Nachtrunde leicht eingenickt und ich habe doch noch ein paar Seiten schreiben können. Über die Qualität des geschriebenen Wortes, mache ich mir im Augenblick keine Sorgen. Ich pas nur auf, das ich mir an dem heissen Tee hier nicht die Zunge verbrüh und ich in wenigen Augenblicken endlich ins Bettchen kommen werde. Wer weis wie lange diesmal die Nacht bei Timmy wieder geht. Auf alle Fälle grinst mich heute kein helenischer Flaschengeist mehr an...... .
Was könnte uns die Nase eines Hundes alles verraten, wenn wir die einzelnen Abläufe, Gesten und Verhaltensmuster eines solchen Tieres nur verstehen würden. Das Deuten ist die eine Sache. Aber das richtige Verstehen....? Die Diskussion gestern Abend mit meinem Freund aus Griechenland zog sich bis in die Morgenstunden hin. Es war sehr erbaulich und interessant zugleich. Timmy schaute nur ab und an mach dem Rechten, indem er gelangweilt seinen Kopf hob, um zu sehen ob ich noch gerade auf dem Stuhl sitze und nicht schon auf seiner Kopfhöhe liege. Der Grieche konnte mir bevor er den letzten „Geist“ von sich gab noch verraten, das ein Teil seiner Verwandschaft ganz hier in der Nähe zu „erwerben“ sei. Ups....
Um noch einmal auf den Gruchssinn des Hundes zurück zu kommen. Irgendwie hat er es im Augenblick mit meinen Füssen. Und ich schwöre bei allen „Rotweinen“ die mir heilig sind....., sie mögen nicht die schönsten und kleinsten ihrer Art sein. Aber so unwiederstehlich wie das „Dosenfutter“ von Timmy, riechen sie mit Sicherheit nicht. Ausserdem habe ich mir zur Angewohnheit gemacht, jene Gehplattformen einer entsprechenden, regelmässigen Wartung zu unterziehen. Keine Ahnung ob sich das bis zum Hund mittlerweile durch gerochen hat. Auf alle Fälle unterzog er besagte Fussgrösse 46 heute früh wieder einmal einer gründlichen Zungen - und Zwickprozedur. Und das brachte mich gegen „5“ Uhr wieder unter die Lebenden. Keine Ahnung was sich die „Ratte“ dabei dachte. Aber 5 Uhr ist selbst nach griechischem Verständnis die unchristlichste Zeit des Tages, um schon auf zu stehen. Aber munter ist halt munter. Und so spüllte ich jenen „süsslichen“ Beigeschmack, welcher sich hartnäckig auf meinem Gaumen eingenistet hatte, mit einem Eimer Kaffee erst einmal runter. Wobei selbst der Nespresso noch nach Kourtaki schmeckte. 5 Uhr.....die Augen noch etwas leicht auf Halbmast, bei dem Gedanken an Frühstück stellte sich auch so ein Gefühl der Schwerrelosigkeit in der Magengegend ein. Eine Option, als wenn alles leicht wie eine Feder sich nach oben bewegt und aus meinem Körper hinaus fallen möchte. Duschen war in diesem Fall das einzig was mich wirklich am Ende zurück hielt, mich diesem „Elend“ sinnlos zu übergeben. Und es half. Der zweite Kaffee duftete nicht nur wie selbiger, sondern er schmeckte göttlich nach Grapefruit Saft. Irgendwie habe ich heute den Geschmack am anderem Ende meiner 1,90 Meter gelassen. Bis ich einigermasen wieder einordnen konnte das es Mittwoch ist, die weissen Flecken an der Wand keine Mäuse, sondern den Wandputz darstellt, war es soweit mit Timmy seine Morgenrunde zu drehen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die frische Luft lies mich nicht nur erst einmal kräftig Schlucken, sondern auch ganz langsam die Treppe nach unten tänzelnd bewältigen. Und dabei drehte sich nicht nur der Handlauf entgegen meiner „Griffrichtung“, sondern der Hund vor Ungeduld ständig um die eigene Achse. Die restliche anderthalb qualvollen Stunden über Glatteis und Hundedamen ausweichend werde ich mir hier ersparen.
Gegen 14 Uhr und mit Sicherheit des 4. Kammeradenbetrügers von Kaffeetasse, fühlte ich mich soweit wieder in der moralischen und geistigen Pflicht mit leichter „Schreibkost“ anzufangen. Und so lies ich einfach das Mittagessen für mich aus und rang mir das „Verbrechen“ ab, dem Griechen seine Verwandschaft da zu belassen wo sie hin gehört. Jedenfalls für die nächsten „Stunden“ nicht in mein Glas. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten in den Tag, denke ich das ich es noch gerade so hin bekommen habe. Timmy ist satt und zufrieden nach der Nachtrunde leicht eingenickt und ich habe doch noch ein paar Seiten schreiben können. Über die Qualität des geschriebenen Wortes, mache ich mir im Augenblick keine Sorgen. Ich pas nur auf, das ich mir an dem heissen Tee hier nicht die Zunge verbrüh und ich in wenigen Augenblicken endlich ins Bettchen kommen werde. Wer weis wie lange diesmal die Nacht bei Timmy wieder geht. Auf alle Fälle grinst mich heute kein helenischer Flaschengeist mehr an...... .
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