Weihnachten
Auch wenn dieses Gedicht schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, bis zum benannten Weihnachtstag noch viel Schnee die Berge runter rutschen wird, so hat es wahrscheinlich nix an Aktuallität verloren. Auserdem wünsche ich allen die sich hier verlaufen sollten, schon jetzt mal eine wunderschöne „Vorweihnachtszeit“.
Rolf
Weihnachten
Nun ist es wieder mal soweit,
wir reden von der Weihnachtszeit.
Schon Wochen vorher wird geprobt,
mit Kerzen, Kaffee, Früchtebrot.
Der Baumbehang vom letzten Jahr,
auch diesmal ist er wieder da.
Die Wünscheliste, fleißig munter,
wird aufgeschrieben rauf und runter.
Socken, Schlipse und Pralinen,
Hemden, Schuhe, Apfelsinen.
Alles was das Herz begehrt,
wird mit Freude dann beschert.
Einkaufsrausch vom allerfeinsten,
selbst das Spielzeug für die Kleinsten.
Ist der Wunsch auch noch so klein,
alles in den Sack hinein.
Auch wie jedes Jahr dann wieder,
übt man schnell noch Weihnachtslieder.
Selbst Schwiegermama, nicht vergessen,
wird eingeladen zum Weihnachtsessen.
Endlich brennen alle Kerzen,
man ist lieb und tut sich herzen.
Korken knallen von den Flaschen,
und packt aus, die Weihnachtstaschen.
Kinder tollen um den Baum,
ist er schön, der Weihnachtstraum.
Schwere Teller, voller Magen,
von dem fetten Gänsebraten.
Nach zwei Stunden Völlerei,
ist das „Fressen“ dann vorbei.
Mama in der Küche steht,
doch der Abwasch nicht vergeht.
Papa ist der Herr im Haus,
holt für alle Cognac raus.
Auch die Omi ist nun durstig,
ganz am Ende wird’s noch lustig.
Brüderschaft und Bussischmatz,
ach mein lieber Schwiegerschatz.
Auch der Opi schon ganz blau,
hält die Vase, für seine Frau.
Und wie auch bei jeder Feier,
dann zum Schluss die alte Leier.
Sieht man gegen kurz nach zehn,
die ersten Gäste, schlafen gehen.
Erst gegen zwei, ist endlich Ruh,
der Rest der Sippe, nun auch zu.
Der Tannebaum in voller Pracht,
erstrahlt in dieser Weihnachtsnacht.