Stilblüten aus Polizeiberichten und Gerichtsverhandlungen
Bei Mord hört die Freundschaft auf....
aus „Stilblüten aus Polizeiberichten und Gerichtsverhandlungen“
Teil 1
„Mein Mann und ich passen wegen der verschiedenen Charaktereigenschaften nicht zueinander. Ich war am Anfang der Ehe temperamentvoller zum Unterschied zu ihm. Im Laufe des Zusammenlebens hat sich das geändert. Jetzt macht mich mein mann mit Vorwürfen kaputt, die er ursprünglich mir abgeguckt hat.“
„Nehmen sie es mir nicht übel, Herr Staatsanwalt. Aber ihre Fragen riechen nach Knast.“
„Durch einen rechtzeitigen Sprung aus dem LKW konnte sich der Kraftfahrer Hermann J., wenn schon nicht vor dem Tod, so doch vor schweren verletzungen bewahren.“
„ich weiss, Herr Richter, dass es meinen Eltern weh tun wird. Sie haben für etwas Ähnliches damals viel weniger bekommen.“
„Das Feuer in dem Haus in der Bahnhofstrasse 88 ist dadurch entstanden, dass das betreffende Gebäude im Wert von DM 176.000,00 für DM 600.000,00 versichert worden ist.“
„Hohes Gericht, ich bitte um ein mildes Urteil. Immerhin bin ich schon seit neun Jahren mit meinem Mann verheiratet und erst seit drei Jharen straffällig.“
„Für die Ohrfeige, die ich Patrik B. verpassen wollte, können sie mich verurteilen. Aber für das zerschlagene Schaufenster muss Stephan R. bestraft werden, da er mir ausgewichen ist.“
„Ich gedachte überhaupt nicht zu heiraten; die Ehe mit der genannten Mathilde war für mich nur ein Ausweg aus der Not. In diese aber bin ich erst geraten, als ich mich mit ihr verheiratete.“
„Es ist wahr, dass mir meine Frau angelika schon seit längerer Zeit nicht mehr kocht. Hinsichtlich ihrer Kochkunst betrachte ich das aber nicht als einen Scheidungsgrund.“
„Da ich zur Zeit einen unbekannten Aufenthalt habe, reicht mein Anwalt rein vorsorglich, damit er den Termin nicht versäumt, für mich Berufung ein.“
„Nein Herr Richter, verheiratet bin ich nicht, ich sehe nur so dumm aus.“
„Bei Susanne L. ist es ein Stadtgeheimnis, dass sie sich auf Kredit an - und für Bargeld auszieht.“
„Meine Mutter, die als Melkerin auf dem Hof arbeitete, ernährte meinen Gefährten und mich. Ich konnte ihr bei der Arbeit nicht helfen, da ich sonst gestunken hätte.“
„Es ist merkwürdig, Herr Richter, dass sich mein Mann hier als bester Frauenkenner in einem Alter präsentiert, in dem es ihm nichts mehr nützt.“
„Ausserdem wäre anzuführen, dass Julia R. verheiratet ist, an ihrem Wohnort jedoch einen guten Ruf hat.“